In einer Welt, die zunehmend von Hektik und Oberflächlichkeit geprägt ist, bietet unsere Loge einen Raum der Besinnung und der echten Begegnung. Wir sind ein Bund freier Männer von gutem Ruf, die sich dem Ideal der Humanität, der Toleranz und der Brüderlichkeit verschrieben haben.
Unser Ziel ist nicht die Veränderung der Welt im Außen, sondern die stetige Arbeit an uns selbst – die symbolische Arbeit am ‚rauen Stein‘. Unabhängig von politischer Überzeugung, religiösem Bekenntnis oder gesellschaftlichem Stand begegnen wir uns hier auf Augenhöhe, vereint durch das gemeinsame Streben nach geistiger und sittlicher Vervollkommnung
Nein. Unsere Loge ist ein eingetragener Verein nach deutschem Recht. Unsere Existenz, unser Logenhaus und unsere Ziele sind öffentlich bekannt. Das viel zitierte „Geheimnis“ der Freimaurerei bezieht sich lediglich auf unsere inneren Rituale und das Brauchtum (das Arkanum), sowie auf die diskrete Behandlung von allem, was ein Bruder im Vertrauen erzählt.
Keineswegs. Die Freimaurerei ist keine Religion und bietet keinen Ersatz für den Glauben. Wir vereinen Männer unterschiedlichster Konfessionen und Weltanschauungen. Die einzige Voraussetzung ist in den meisten Logen der Glaube an ein höheres Prinzip, das wir symbolisch als den „Großen Baumeister aller Welten“ bezeichnen, um niemanden auszugrenzen.
Freimaurer betreiben keine Missionierung. Wer Interesse hat, muss aus eigenem Antrieb „anklopfen“. Wir nennen Interessenten „Suchende“. Der Weg führt üblicherweise über den Besuch unserer regelmäßigen Gästeabende. Die Termine unserer Gästeabende und die Möglichkeit sich anzumelden, finden Sie unter der Rubrik „Kontakt“. Stimmt die „Chemie“ zwischen dem Suchenden und der Bruderschaft, kann nach einer Kennenlernphase ein Aufnahmeantrag gestellt werden.
Dies ist unser wichtigstes Symbol. Der „raue Stein“ steht für den Menschen mit all seinen Ecken und Kanten. Unsere Arbeit besteht darin, diesen Stein durch Selbsterkenntnis, Charakterbildung und Nächstenliebe symbolisch zu glätten, um ihn als nützlichen Baustein in den Tempel der allgemeinen Menschlichkeit einzufügen.
Grundsätzlich steht der Bund jedem „freien Mann von gutem Ruf“ offen, der volljährig ist. Gesellschaftlicher Status, Beruf oder Herkunft spielen dabei keine Rolle. Entscheidend sind vielmehr die innere Haltung, der aufrichtige Wille zur Arbeit an sich selbst und die Bereitschaft, sich in eine brüderliche Gemeinschaft einzufügen. Wir suchen Männer, die fest im Leben stehen, geistig unabhängig sind und nach ethischer Vertiefung streben.
Die Freimaurerei unseres Ordens unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von der humanitären Maurerei: Wir bauen auf einem dezidiert christlichen Fundament. Während wir Brüder verschiedener Konfessionen vereinen – seien sie evangelisch, katholisch oder orthodox –, ist die Lehre Jesu Christi für uns mehr als nur eine philosophische Option. Sie ist der Eckstein unserer Arbeit.
Dabei verstehen wir uns ausdrücklich nicht als Kirche oder Religionsgemeinschaft. Dogmatische Streitfragen bleiben vor der Tempeltür. Uns geht es um die christliche Ethik als gelebte Praxis. Die Bergpredigt ist uns Richtschnur und Maßstab für den Umgang mit uns selbst und unseren Mitmenschen.
Wir sehen im historischen Jesus von Nazareth den „Obermeister“, dessen Vorbild uns bei der Arbeit am rauen Stein leitet. In einer Zeit der Beliebigkeit bietet dieses Bekenntnis eine feste Orientierung. Es ist die Verpflichtung zu tätiger Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Gewissensfreiheit – nicht als frommes Lippenbekenntnis, sondern als tatkräftiger Auftrag in der Welt.
Der Weg der Freimaurerei ist eine Reise nach Innen. Über allem Tun steht die uralte Mahnung, die schon den Tempel von Delphi zierte: ‚Erkenne Dich selbst‘.
Bevor wir wirken können, müssen wir uns begreifen. Wir betrachten den Menschen symbolisch als einen ‚rauen Stein‘, der geformt werden muss, um sich harmonisch in das Bauwerk der Gemeinschaft einzufügen. Doch dieser Stein kann nur geglättet werden, wenn wir den Mut aufbringen, unsere eigenen Ecken, Kanten und Brüche ehrlich zu betrachten.
In der Stille der Loge und im vertrauensvollen Austausch mit den Brüdern lernen wir, die Masken des Alltags abzulegen. Selbsterkenntnis ist für uns kein narzisstischer Selbstzweck, sondern das Fundament echter Charakterbildung. Denn nur wer seine eigenen Schwächen kennt und an ihnen arbeitet, kann auch anderen mit wahrer Toleranz und milder Barmherzigkeit begegnen.
Brüderlichkeit ist das Herzstück unseres Bundes. In unserer Loge begegnen sich Männer, die sich im profanen Leben – aufgrund ihres Alters, ihres Berufs oder ihrer sozialen Stellung – vielleicht nie begegnet wären. Hier jedoch treten diese Äußerlichkeiten in den Hintergrund.
Wir begegnen uns auf der ‚Waage‘, also auf Augenhöhe. Diese Brüderlichkeit ist keine einfache Freundschaft, die auf gemeinsamen Hobbys beruht, und schon gar kein geschäftliches Netzwerk. Sie ist ein ethischer Pakt: Das Versprechen, dem anderen mit Wohlwollen, Vertrauen und Ehrlichkeit zu begegnen.
Es ist ein Raum, in dem man laut denken darf, ohne verurteilt zu werden. Wir tragen Sorge füreinander, nicht nur in frohen Stunden, sondern auch in Zeiten der Not. Dieses Band der Verbundenheit reicht weit über die eigene Loge hinaus und umspannt als weltweite Bruderkette den gesamten Erdball
Der Weg in die Freimaurerei beginnt nicht mit einer Einladung, sondern aus eigenem Antrieb. Da wir nicht um Mitglieder werben, muss der Interessent von sich aus an unserer Pforte ‚anklopfen‘.
Dies geschieht durch die Teilnahme an unseren Gästeabenden. In dieser Zeit als ‚Suchender‘ prüfen Sie und wir gleichermaßen und ohne Eile, ob ein vertrauensvolles Miteinander möglich ist. Stimmt die geistige und menschliche ‚Chemie‘, wird der Aufnahmeantrag gestellt – traditionell unterstützt durch zwei Brüder der Loge, die als Bürgen fungieren.
Der Gästeabend ist das Herzstück unserer Begegnung mit der Welt. Er ist weit mehr als eine Informationsveranstaltung; er ist ein Forum für lebendigen Geist und kultivierten Austausch.
Einmal im Monat öffnen wir unseren Salon für alle Suchenden und Freunde. Der Abend beginnt meist mit einem Vortrag zu philosophischen, historischen oder gesellschaftlichen Themen – fernab von Politik und Tagesstreit. Im Anschluss pflegen wir das offene Gespräch. Hier können Sie spüren, ob der ‚Geist der Loge‘ Sie anspricht, und wir können Sie als Mensch kennenlernen.
Da wir Transparenz schätzen und keine Geheimnisse vor den Familien unserer Brüder haben, sind Damen und Partnerinnen zu diesen Abenden nicht nur zugelassen, sondern ausdrücklich herzlich willkommen. Erleben Sie gemeinsam mit uns, wie Freimaurerei im Alltag gedacht und gelebt wird.
Wenn die Tage kürzer werden und die Welt draußen hektischer wird, ist die Loge ein Ort der Stille und der Einkehr. In dieser Tradition laden wir Sie herzlich zu unserer jährlichen Adventsfeier ein.
Es ist ein besonderer Abend, an dem wir eine seltene Ausnahme machen: Wir öffnen die Pforten unseres Tempels für Gäste. Erleben Sie die besondere Atmosphäre unseres Arbeitsraumes, nicht im Rahmen eines Rituals, sondern bei einer feierlichen Zusammenkunft mit Musik, besinnlichen Worten und dem gemeinsamen Entzünden der Lichter.
Wir möchten Ihnen an diesem Abend einen Einblick in das freimaurerische Verständnis von ‚Licht‘ und ‚Gemeinschaft‘ geben und das Jahr in brüderlicher Wärme ausklingen lassen.
Der genaue Termin für dieses Jahr wird an dieser Stelle noch bekannt gegeben.
Gästeabend
Gästeabend
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